Stammtisch 2025-08-29

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29.08.2025 - 20:00 Uhr, Online-Stammtisch auf https://bbb.ch-open.ch/rooms/ulf-nm2-y26/join

wöchentlicher Online-Stammtisch

Auf dem Stammtisch Mai 2020 beschlossener wöchentlicher Stammtisch jeden Freitag ab 20:00 Uhr anstelle des monatlichen Stammtisches im realen Leben.


Anwesende

  • Bertram
  • Ulf
  • Klaus
  • Keviin
  • Holger
  • Plocki (online, da wir kein Konferenz-(Tisch-)Mikrofon dabeihaben, können wir nicht sprechen; haben außer einem kurzen Chat keinen Kontakt)




Themen



Heute keine Wechselwilligen

Heute befinden wir uns wieder in den Räumlichkeiten des vspace.one in Villingen, Auf dem Krebsgraben 15/8. Wohl aufgrund der recht spontanen Bekanntgabe, dass heute wieder eine Installationsparty steigt, haben wir keine "Hilfsbedürftigen", die von Windows zu Linux wechseln wollen. Da müssen wir einfach auch im eigenen Bekannten- oder Freundeskreis aktiv werden. Aber es wird wohl schon gut sein, das einige Wochen vorher zu wissen.




Bootprobleme wegen BIOS-Änderung (?)

Bertram ist mit dem TuxedoOS (das aber auf einem anderen Gerät läuft) nicht so richtig zufrieden und installiert – zunächst auf einem alten Laptop (Thinkpad 520), der nur zur Reserve dient – ein Linux Mint mit Debian-Basis (LMDE).

Er nimmt dazu einen USB-Ventoy-Stick von Ulf mit so einigen vorinstallierten ISOs.

Nach der Installation, die übrigens sehr schnell vonstatten geht, startet der Rechner nicht. Zuvor gab es noch eine iPXE-Netboot-Meldung auf dem Schirm, wo man um die Auswahl des Bootmediums gebeten wurde

Default:
Boot from local hdd

... und noch viele andere andere Network-Boot-Möglichkeiten ... Wählt man die erste (obige) Option, hat man nur noch oben linke einen Cursor; der Rechner arbeitet aber nicht, wie man an der Diode sieht und muss neu gestartet werden (Kaltstart oder besser den Shortcut Magic SysRq verwenden; da gehen mit Sicherheit keine Daten verloren und der Rechner startet danach wieder neu. Nach einem "harten" Neustart (also nicht per Magic SysRq) wieder die erwähnte Netzwerk-Bootauswahl kommt, versucht Ulf (mit F2) ins BIOS zu gehen, auch das klappt nicht.

Also versuchen wir noch einmal ins Bootmenü zu kommen, was mit der Fn-Taste (Funktionstaste), kombiniert mit der F12-Taste klappt.

Ins BIOS selbst (wäre dann per Fn- und F2-Taste) kommt man nicht wirklich, weil da vom Vorbesitzer ein BIOS-Passwort hinterlegt wurde, welches Bertram nicht kennt.

Wir probieren nochmals eine Neuinstallation, was aber auch nicht hilft.

Was Holger denkt, spricht Klaus aus: Wir ziehen das LAN-Kabel vor dem Neustart ab und siehe da; der Rechner startet das zuvor installierte LMDE; bleibt also nicht mehr im Netzwerk-Boot hängen. :-)

Nun schaut sich Bertram die neue LMDE-Installation an. Holger und vor allem Klaus (der auch Debian nutzt), helfen Bertram die Anwendungspaketquellen und auch zusätzliche Paketquellen auszuwählen / einzustellen.

Und wieder gibt es Probleme. Zum Beispiel klappt das Aktualisieren über die Anwendungsverwaltung nicht. Auch danach (Installation von KDE full) klappt es nicht.

Und wir stellen fest, dass – wenn man den LAN-Stecker im Gerät lässt – der Rechner jedes mal versucht über das Netzwerk zu booten, was aber nicht funktioniert (auch nicht, wenn man die rückwärts zählenden 260 Sekunden abwartet); wir landen wieder beim Kursor oben links und der Rechner reagiert nicht mehr.

Einfach aus Neugierde überredet Holger Bertram, doch einmal openSUSE Slowroll zu installieren (schließlich will Bertram eh einmal den KDE-Desktop ausprobieren). Hoffnung, dass sich das Startverhalten ändert, haben wir Helfer aber nicht groß. Und genauso ist es; auch eine andere Linux-Installation ändert nichts am seltsamen Startverhalten ...

Ulf meint – bei eingestecktem LAN-Kabel – könnte es helfen, <Strg + P> zu drücken. Auch das bringt uns nicht wirklich weiter. Man muss sich durch einige englische Menüs durchklicken und hat keine Zeitersparnis oder Verbesserung.

Es bleiben nur noch zwei Optionen:

  1. LAN-Kabel beim Start ausgeschaltet lassen und das Kabel erst nach komplettem Hochfahren einstecken
  2. Beim Startvorgang stets die ESC-Taste drücken

Beides funktioniert zuverlässig; ansonsten hängt sich der Rechner beim Netzwerkboot auf.

Dennoch sieht sich Bertram in der frischen openSUSE-Installation um und macht (teils mit Holgers Hilfe) ein paar Einstellungen und ein Update.

NACHTRAG
Wir vermuten, dass durch einen vom Vorbesitzer hinterlegten Tastaturbefehl (auf einer der vielen Lenovo-Sondertasten) durch Bertram beim Installieren des LMDE versehentlich eine Änderung am BIOS vorgenommen wurde, denn zuvor hat der Laptop noch nie solche Kapriolen beim Starten geschlagen.

Vermutlich war vom Vorbesitzer schon immer ein BIOS-Passwort hinterlegt (das Bertram aktuell nicht kennt), und der Helfer, der Bertram das vorherige Linux aufgespielt hat, hat nicht im BIOS die Startreihenfolge geändert (bei diesem Thinkpad T520 kommt man per Tastaturkürzel <Strg + F2> (eventuell mit Zuhilfenahme der <Fn>-Taste) ins BIOS, sondern hat per <Strg + F12> (evtl. wieder mit der <Fn>-Taste) einfach nur das Bootmenü aufgerufen und dann den USB-Stick mit dem Installationsmedium aufgerufen, so wie Holger es bei Bertrams Laptop auch gemacht hat.

Fest steht jedenfalls, dass der Laptop vor der heutigen LMDE-Installation beim Starten (auch mit eingestecktem LAN-Kabel) keine Probleme bereitete.

Vielleicht kann Bertram beim Starten einfach mal alle Sondertasten ausprobieren (der Reihe nach bei jedem Start nur eine Taste) und das BIOS stellt sich wieder vom Netzwerkstart zum normalen Start von der eingebauten Festplatte um?




Update unter openSUSE (Slowroll, Tumbleweed oder Leap) auf der Konsole

Holger zeigt Bertram, wie er die Updates über die Konsole machen kann und hinterlegt die beiden dazu benötigten Befehle:

$ sudo zypper dup (Distributionsupdate)

und

$ sudo flatpak update (Update aller Flatpak-Pakete)

Diese sind jetzt in der Historie der Konsole gespeichert. Das heißt, Bertram kann sie durch einen einfachen <Pfeil-nach-oben-KLick> aufrufen (muss sich den Text also nicht merken).

Will man die Historie löschen, muss man

$ sudo history -c 

eingeben; danach sind zuvor genutzte Befehle nicht mehr auffindbar.




Lenovo Think-Wiki – wie alt ist mein Lenovo-Gerät?

Holger würde gerne wissen, ob sein Lenovo T480 älter oder jünger ist, als Bertrams (vermutlich betagterer) T520.

Die Ausgabe

# inxi -F

zeigt kein Herstellungsjahr, aber eine Seriennummer.

Klaus schlägt Holger vor, auf die Seite ThinkWiki.de zu gehen. Und wir finden noch eine weitere Seite: ThinkWiki.org/wiki/ThinkPad_History.

So findet Holger heraus, dass sein Gerät maximal vom Januar 2018 stammt; vermutlich ist es etwas neuer.

Und gleich wollen alle Thinkpad-Nutzer im Raum wissen, wie alt ihre Geräte sind ... ;-) Das kann man auf obigen Seite mit dem Tastaturkürzel <Strg + F> ("F" steht für finden) herausfinden; einfach

<Strg + F T480>

eintippen und das Ergebnis wird in dem recht langen Text hervorgehoben.

Wie alt genau sein Gerät ist, findet er leider nicht heraus, da es keine Möglichkeit gibt, die zuvor ermittelte Seriennummer einzutippen. In einem Forum findet Holger den Tipp, dass die letzten drei Zahlen sich folgendermaßen aufschlüsseln:

(z. B.) 105 

könnte Mai (05) 2001 sein. Bei anderen (neueren) kann es wohl auch sein, dass nach der Seriennummer noch (z.B.) 04/10 für 2004, Oktober (10) steht ...

Das T4 vor dem 80 steht übrigens für die Größe des Displays:

T480 = 14"-Display
T520 = 15"-Display

Und die Zahlen nach dem T4, bzw. T5 beziehen sich auf die Type; wobei Holgers 80-er jünger ist, als Bertrams 20-er-Typ.




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