Fediverse

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Stichworte "Social Media", "Fediverse", "Mastodon", "Pleroma", "GNU Social", "Micro-Blogging Dienste", "PeerTube", "Friendica", "Diaspora", "PixelFed", "WriteFreely", "WordPress", "Funkwhale", "Nextcloud"


Fediverse

Wenn es um Social Media geht, denkt man meist an die "Großen" (Google, Meta, etc.), die Ihre zentralisierten Dienste zwar kostenfrei aber sehr teuer weiter verkaufen. Teuer deswegen, weil wir mit unserer Privatsphäre, unseren Daten bezahlen. Denn diese Anbieter werten Metadaten und, sofern sie nicht Ende-zu-Ende verschlüsselt sind, auch die Inhalte von unseren Texten, Bildern und auch Videos aus. Damit verdienen diese Anbieter ihr Geld und haben nicht umsonst eine unglaubliche Macht am Markt. Aber wie (fast) immer gibt es auch hier Alternativen die auf Open Source Software (OSS) sowie verteilte Anbieter und somit auch besseren Datenschutz setzen.

Fediverse (ein Kofferwort aus „federation“ und „universe“) bezeichnet ein Netzwerk föderierter, voneinander unabhängiger sozialer Netzwerke, Microblogging-Diensten und Webseiten für Online-Publikation oder Daten-Hosting. Das Konzept kam 2008 mit GNU Social auf und verbreitete sich 2016 vermehrt mit Mastodon und dem 2018 von der World Wide Web Consortium (W3C) definierten Kommunikationsprotokoll ActivityPub.


Was ist das Fediverse?

Grob gesagt, ein Zusammenschluss vieler, teils unterschiedlicher Dienste auf verteilten Servern, die man auch selber hosten (betreiben / zur Verfügung stellen) kann. Diese sind alle - da sie die gleichen Protokolle verwenden - in der Lage, Nachrichten und Daten miteinander zu teilen. Da es sich um "Freie Software" (OSS) handelt, gibt es im Gegensatz zu den kommerziellen Anbietern, keine Werbung, keine Algorithmen, keine Spionage. Und bei einigen Diensten kann man sogar einfach mit seinem Konto auf einen anderen Server umziehen.

Referenzen:


Weiterführende Informationen zum Fediverse

Bei Sicherheits- und Android-Spezialisten Izzy gibt es einen guten Artikel der neben der Funktionsbeschreibung auch Tipps zu Clients und der Auswahl des richtigen Providers beinhaltet:


Folgende Dienste sind im Fediverse verfügbar und meist auch via ActivityPub verbunden:

  • Micro-Blogging Dienste: Mastodon und Pleroma (Alternative zu Twitter)
  • Zum Teilen und Anschauen von Videos: PeerTube (Alternative zu YouTube)
  • Soziale Netzwerk Dienste: Friendica, Hubzilla und Diaspora (Alternative zu Facebook & Co)
  • Zum Austausch und Ansehen von Bildern: PixelFed (Alternative zu Flickr)
  • Blogging Dienste: WriteFreely / WordPress
  • Musik-Sharing Dienste: Funkwhale (Alternative zu Spotify & Co)
  • Cloud Dienste: Nextcloud


LUGs im Fediverse

Aktuell ist das Bestreben insbesondere des LPD Orga Teams, möglichst viele Linux User Groups (LUGs) über das Fediverse und dem dazu gehörigen via ActivityPub verbunden Diensten zu vernetzen. Idealerweise werden diese auch auf der Seite der Linux-Veranstaltungen als LUG eingetragen und gesammelt.

Bekannte LUGs im Fediverse:




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